Impact of Virtual Reality on Transcatheter Aortic Valve Implantation: A Prospective Randomized Controlled Trial. Circulation: Cardiovascular Imaging, 19, e018922.
https://doi.org/10.1161/CIRCIMAGING.125.018922VR bietet eine immersive, interaktive Umgebung, in der Kliniker detaillierte 3D-Modelle von Herz und Blutgefäßen betrachten und manipulieren können. Sie verbessert das räumliche Verständnis und hilft, Gefäßverläufe effektiver zu identifizieren als 2D-Bildgebung.
In dieser prospektiven Studie wurden 140 Patienten in zwei Gruppen eingeteilt. In der Kontrollgruppe wurde die präprozedurale Planung ausschließlich mit der 3mensio-Software für konventionelle Flachbildschirmdarstellungen durchgeführt. In der Interventionsgruppe wurde die Planung unterstützt durch Medical Imaging von Medicalholodeck, wodurch die Visualisierung von Patientendaten in einer immersiven 3D-Umgebung ermöglicht wurde.
Die Nutzung beider Werkzeuge wurde mithilfe von Fragebögen bewertet, und prozedurale Daten sowie Patientenergebnisse wurden zwischen den Gruppen verglichen.
Die virtuelle Realität zeigte klare Vorteile gegenüber der Flachbilddarstellung bei der Unterstützung von Klinikern beim Verständnis komplexer Anatomie. Sie verbesserte die Wahrnehmung von 3D-Beziehungen und Tiefe und ermöglichte eine bessere Visualisierung vaskulärer Zugangswege, einschließlich atherosklerotischer Plaques, Gefäßverläufe und optimaler Punktionsstellen.
Obwohl beide Methoden als nützlich für die Verfahrensplanung angesehen wurden, bot VR ein intuitiveres und detaillierteres Verständnis der anatomischen Strukturen.
VR bietet eine intuitivere, dreidimensionale Darstellung dieser Strukturen und hilft Klinikern, die beste Punktionsstelle und den optimalen Zugangsweg zu wählen. Dadurch wies die VR-Gruppe eine geringere Rate an Blutungen an der Zugangsstelle auf. Andere Komplikationen waren zwischen den Gruppen ähnlich.
Wichtig ist, dass es keine signifikanten Unterschiede in den Verfahrenskennzahlen gab, da VR weder die Eingriffszeit, noch den Kontrastmittelverbrauch oder die Gesamtkomplexität erhöhte. Zudem erforderte die Technologie nur minimale Schulung, was ihre praktische Implementierung im klinischen Alltag unterstützt.
Die Kombination aus konventioneller Bildgebung, fortschrittlicher Software und immersiver Visualisierung ermöglicht eine stärker patientenspezifische Planung. Dieser Ansatz hat das Potenzial, Komplikationen zu reduzieren, die Sicherheit zu erhöhen und die Gesamtergebnisse zu verbessern. Die Ergebnisse der Universität Düsseldorf legen nahe, dass die Integration von VR in klinische Workflows die Optimierung von TAVI-Verfahren unterstützen kann.
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