Handbuch + Support

HARDWARE-LEITFADEN

Hardwareeinrichtung

Vergleichen Sie Desktop-, Standalone-VR-, mobile AR- und Remote Rendering-Konfigurationen für Medicalholodeck. Wählen Sie eine Konfiguration anhand Ihrer Arbeitsabläufe, Datensatzgrößen und Anforderungen an die Bereitstellung.

Spatial OS zeigt medizinische Bilddaten auf einem Touchdisplay, einem stereoskopischen Monitor, Desktop-Bildschirmen und einem VR-Headset

KONFIGURATIONEN IM VERGLEICH

Vier Konfigurationen im Vergleich

Desktop- und Remote-Systeme bieten Rechenleistung für größere Datensätze und anspruchsvolle Verarbeitung. Standalone- und Mobilgeräte ermöglichen einen einfacheren Zugang für Lehre und Training.

Verarbeitung, Anwendungen und wichtige Aspekte je Konfiguration
KonfigurationVerarbeitungAnwendungenWichtige Aspekte
Desktop & DisplaysLokale WorkstationGroße DICOM-Datensätze, mehrere bildgebende Verfahren und KI-SegmentierungErfordert einen leistungsfähigen PC; unterstützt VR, stereoskopische 3D- und herkömmliche 2D-Displays
Standalone-VRAuf dem HeadsetAnatomielernen, Lehrinhalte und grundlegende DICOM-VisualisierungKein externer PC; begrenzt durch die Rechenleistung des Headsets
Mobile ARAuf einem iPad oder iPhoneLehrdemonstrationen und visuelle medizinische KommunikationTouchbedienung; begrenzte Kapazität für große oder komplexe Datensätze
Remote RenderingRemote-ServerGroße Datensätze und anspruchsvolle Visualisierung auf verbundenen GerätenErfordert einen Rendering-Server und eine geeignete Netzwerkverbindung

Gerätekompatibilität und Systemanforderungen finden Sie in den technischen Spezifikationen.

DESKTOP & DISPLAYS

Desktop-Visualisierung und gemeinsam genutzte Displays

Bei einer PC-basierten Konfiguration läuft Medicalholodeck mit VR-Headsets, brillenfreien stereoskopischen 3D-Displays und herkömmlichen 2D-Bildschirmen. Rendering und Berechnungen erfolgen auf der Workstation; die angeschlossenen Displays zeigen denselben räumlichen Datensatz.

Eine dedizierte Grafikkarte und ausreichend Arbeitsspeicher unterstützen große DICOM-Datensätze, mehrere bildgebende Verfahren und KI-basierte Segmentierung. Nutzer können dieselbe Szene auf unterschiedlichen Displays mit jeweils eigener Perspektive betrachten.

Hardware
Leistungsstarker PC mit kompatiblem Headset oder Display
Verarbeitung
Lokales Rendering und Segmentierung
Geeignet für
Anspruchsvolle Visualisierung, Forschung und gemeinsame Lehrumgebungen
PC- und Headset-Anforderungen prüfen
Desktop- und stereoskopische Displays zeigen denselben Kopfscan

Brillenfreie stereoskopische Displays

Stereoskopische Displays zeigen jedem Auge ein anderes Bild und erzeugen so einen Tiefeneindruck. Unterstützte brillenfreie Displays nutzen Eye-Tracking, um eine räumliche Ansicht ohne Headset oder spezielle Brille zu ermöglichen.

Zu den Displayoptionen gehören Acer SpatialLabs, Samsung Odyssey 3D und Barco Eonis. Lassen Sie die Konfiguration für Ihren Einsatz von unserem Team bestätigen.

STANDALONE-VR

Immersives Lernen ohne externen PC

Standalone-Headsets vereinen Display, Tracking, Eingabe und Rechenleistung in einem Gerät. Medicalholodeck läuft direkt auf dem Headset und lässt sich in Unterrichtsräumen, Skills Labs und Trainingsbereichen einsetzen.

Nutzer können Anatomiemodelle, Lehrinhalte und einfache DICOM-Datensätze erkunden. Größere Datensätze, komplexe Szenen und KI-basierte Verarbeitung erfordern eine Desktop- oder Remote Rendering-Konfiguration.

Hardware
Kompatibles Meta Quest- oder Pico 4 Ultra-Headset
Verarbeitung
Rendering auf dem Gerät; keine lokale Segmentierung
Geeignet für
Anatomielehre und immersives Training
Unterstützte Headset-Modelle prüfen
Standalone-VR-Headset und Controller

MOBILE AR

Räumliche Visualisierung auf iPad und iPhone

Die Medicalholodeck AR-App platziert Anatomiemodelle und DICOM-Daten in der Umgebung. Mit Touchgesten und Gerätebewegungen lassen sich Strukturen drehen, skalieren und aus verschiedenen Perspektiven untersuchen.

Mobile AR unterstützt Lehrdemonstrationen und medizinische Kommunikation ohne zusätzliche Display-Hardware. Große Datensätze, anspruchsvolles Rendering und KI-Segmentierung erfordern Desktop- oder Remote-Verarbeitung.

Hardware
Unterstütztes iPad oder iPhone
Verarbeitung
Rendering auf dem Gerät; keine lokale Segmentierung
Geeignet für
Lehrdemonstrationen und mobile 3D-Visualisierung
iOS-App ansehen
Tablet und Smartphone zeigen denselben Kopfscan

REMOTE RENDERING

Zentrale Verarbeitung für verbundene Geräte

Ein Remote-Server übernimmt Berechnungen und Rendering und streamt das Ergebnis an ein lokales Headset. So lassen sich komplexe räumliche Datensätze nutzen, ohne dass an jedem Nutzerstandort ein leistungsstarker PC erforderlich ist.

Eine zentrale Infrastruktur kann die Bereitstellung in mehreren Räumen, Gebäuden oder Einrichtungen unterstützen. Netzwerkkapazität und Verbindungsqualität sind bei der Planung dieser Konfiguration entscheidend.

Mehr über Remote Rendering erfahren
Hardware
Rendering-Server und kompatibles verbundenes Headset
Verarbeitung
Serverbasiertes Rendering und Segmentierung
Geeignet für
Anspruchsvolle Datensätze und zentrale Bereitstellung
Anforderungen
Prüfen Sie die Netzwerkanforderungen in den technischen Spezifikationen

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