VR plus stereoskopisches Display
Medicalholodeck betreibt Virtual Reality, brillenfreie stereoskopische 3D-Displays oder Standard-2D-Bildschirme von einem Computer aus. Eine einzige Workstation übernimmt das gesamte Rendering und die Berechnungen und gibt denselben räumlichen Datensatz in Echtzeit an alle angeschlossenen Displays aus.
In einer PC-basierten Konfiguration ermöglichen eine dedizierte Grafikkarte und ausreichend Arbeitsspeicher Echtzeit-3D-Rendering und die reibungslose Verarbeitung großer Datensätze. Dies beseitigt die Einschränkungen von Standalone-Geräten und ermöglicht eine hochwertige Visualisierung komplexer räumlicher Daten. Mehrere hochauflösende DICOM-Datensätze können in derselben Szene für detaillierte Analysen und Annotationen untersucht werden.
Erweiterte Workflows werden auf demselben System ohne Hardwarewechsel unterstützt. Dazu gehören KI-basierte Segmentierung, die gleichzeitige Visualisierung mehrerer Bildgebungsmodalitäten sowie hochwertige Beleuchtung und Schattierung. Diese Konfiguration eignet sich für Krankenhäuser, Kliniken und Bildungseinrichtungen, in denen Genauigkeit, Datensatzgröße und Rechenleistung entscheidend sind.
Brillenfreie stereoskopische 3D-Bildschirme ermöglichen räumliche Visualisierung ohne Headsets oder Brillen. Durch Eye-Tracking und gerichtete Lichtprojektion werden jedem Auge separate Bilder angezeigt, wodurch ein stabiler Tiefeneindruck entsteht. DICOM-Daten, Segmentierungen und 3D-Modelle scheinen sich vor und hinter dem Display auszudehnen und besitzen eine klare räumliche Tiefe.
Kompatible brillenfreie 3D-Displays umfassen Acer SpatialLabs, Samsung Odyssey 3D, und Barco Eonis. Diese Systeme sind für hochauflösende medizinische Bildgebung und präzises Tiefen-Rendering kalibriert.
Was ist ein stereoskopisches Display?
Ein 3D-Display ist ein Bildschirm, der Bilder mit Tiefe darstellt und es den Betrachtern ermöglicht, drei Dimensionen - Höhe, Breite und Tiefe - statt eines flachen 2D-Bildes wahrzunehmen. Dies geschieht, indem jedem Auge leicht unterschiedliche Bilder gezeigt werden, wodurch das Gehirn eine räumliche, dreidimensionale Ansicht von Objekten rekonstruieren kann.
Gleichzeitig bieten VR-Headsets, die mit demselben System verbunden sind, immersiven Zugriff auf dieselbe räumliche Szene bei gleichzeitiger Beibehaltung individueller Perspektiven. Ein Benutzer kann in VR arbeiten, während andere denselben Fall auf stereoskopischen oder 2D-Bildschirmen verfolgen oder damit interagieren. Es sind keine Datenkopien oder Workflow-Unterbrechungen erforderlich, und alle Ansichten bleiben synchronisiert.